PELIKANBLUT

Katrin Gebbe, DE, 2019
121 min., OmeU
Spielfilm / Horror

Termine

31.10.2020 | 17:30
Saal
04.11.2020 | 21:30
Saal
de Katrin Gebbe beweist, nach ihrem Spielfilmdebüt TORE TANZT (2013), einmal mehr, dass sie eine der mutigsten Filmemacher*innen des gegenwärtigen deutschen Kinos ist. Ihr neuer Film PELIKANBLUT funktioniert als Melange aus Familiendrama und Besessenen-Horror, was mit voranschreitender Stunde immer absurdere Ausmaße annimmt.

en A woman who trains police horses adopts her second child, five-year-old Raya, who in her unclear past seems to have been severely traumatized. Shortly after Raya arrives at the single mother’s ranch, the girl exhibits violent, antisocial behavior. Experts voice caution, but Wiebke remains resolute in her wish to help Raya—reaching her limits but pushing beyond them. Katrin Gebbe’s second feature film, a bleak psychodrama, is a parental nightmare come true: outstanding and deeply challenging cinematic discomfort food with an incredible performance by Nina Hoss. (slash 2020)

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Wiebke ist alleinstehend und berufstätig, was sie rechtlich daran hindert, Kinder innerhalb von Deutschland zu adoptieren. Deswegen begibt sie sich für ihre zweite Adoption erneut ins Ausland. Dort trifft sie die fünfjährige Raya und bietet ihr ein neues zu Hause in Deutschland. Der anfangs ganz unschuldig wirkende Familien-Neuzugang, erweist sich von Tag zu Tag als zunehmend problematisch. Wenn der kleinen Raya was nicht passt, dann fliegt schnell mal ein Teller. Oder ein Tisch. Oder die Kinder im Kindergarten müssen herhalten. Zu allem Übel kommt hinzu, dass Raya felsenfest davon überzeugt ist, von einem dunklen Wesen begleitet zu werden. Und das ist erst der Anfang eines hochgradig destruktiven Familiengeflechts.
Wie man es auch dreht und wendet, PELIKANBLUT ist an allen Ecken und Enden ein durch und durch radikales Grenzwerk, das das Publikum spalten wird. Worauf man sich aber bestimmt einigen kann, ist Nina Hoss, die eine gewohnt umwerfende Performance abliefert.

Eine Kooperation mit Filmstock
Mehr zum Film im Filmstock-Blog

„Ein provokant-herausforderndes Drama mit einer grandiosen Nina Hoss, das sein Publikum – spätestens mit seinem Ende – in zwei Lager spalten wird.“ (filmstarts.de)

„Dass ihre Idee aufgeht, liegt nicht nur an Gebbes Drehbuch und Regie. Auch die Besetzung der jungen Katerina Lipovksa, die Raya verstörend gut spielt, ist ein Glücksfall. Und Nina Hoss in der Rolle der kämpfenden Mutter sowieso.“ (kino-zeit.de)