Til Midnight Movies: "DER TOD WEINT ROTE TRÄNEN"

L'étrange couleur des larmes de ton corps
Hélène Cattet , Bruno Forzani, BE, 2013
98 min., OmdU
GIALLO, GOTHIC & GORE: DAS ITALIENISCHE EXPLOITATIONKINO UND SEINE NACHFAHREN!

Termine

31.05.2019 | 22:00
Saal
06.06.2019 | 22:00
Saal
13.06.2019 | 22:00
Saal
20.06.2019 | 22:00
Saal
Der zweite Streich des französisch-belgischen Regisseurenpärchens ist nach ihrem preisgekrönten Debüt AMER einmal mehr eine gekonnte Hommage an das italienische Exploitationkino der 60er und 70er-Jahre. THE STRANGE COLOUR OF YOUR BODY’S TEARS verlangt seinem Publikum einiges ab, doch wer sich auf diesen surrealen Bilder-Trip einlassen kann, wird reichlich belohnt.
FACEBOOK
Ein Mann kommt von einer Geschäftsreise zurück und findet eine menschenleere Wohnung vor – seine Frau scheint verschwunden zu sein. Unverzüglich begibt er sich auf die Suche nach ihr und fangt bei den direkten Nachbarn an. Schon bald scheint seine Realität mit den abstrusen Geschichten der Nachbarn zu verschmelzen.

Während alte Giallo-Klassiker durch eine meist sehr simple Handlung in einer hoch stilisierten Aufmachung bestechen, führt THE STRANGE COLOUR OF YOUR BODY’S TEARS in eine verwirrende und alptraumhafte Welt, in der alles möglich zu sein scheint. Dabei bietet er eine schier unglaublich atemberaubende Bildästhetik mit ausgefuchstem Sounddesign und unzähligen kreativen Einfällen. Ein Filmerlebnis bei dem man vor lauter Staunen schnell einmal den Faden verliert – soweit dieser Faden jemals vorhanden war.

„Mit „The Strange Colour of Your Body's Tears“ arrangieren Hélène Cattet und Bruno Forzani endgültig die Elemente klassischer Gialli zu einem komplett neuen, unglaublich schönen, unbeschreiblich faszinierenden, aber auch ungemein anstrengenden Bilder-Inferno, was Genre-Fans zu Recht als Instant-Klassiker feiern werden.“ Filmstarts.de

„Ein Erlebnis, für das sich Zeit genommen werden muss. Obwohl eindeutig Hommage an ein bestimmtes Genre, wird hier nichts nachgeäfft oder per Strichliste abgearbeitet. Bruno Forzani und Hélène Cattet wagen es glatt, dem aufgeschlossenen Publikum etwas eigenständiges vorzusetzen.“ cereality.net